Sieben Regeln für dein Leben

18.10.2017

  1. Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit. Dann wird sie nicht deine Zukunft stören.
  2. Was andere Menschen über dich denken, sollte dich nicht belasten.
  3. Die einzige Person, die für dein Glück zuständig ist, bist du selbst.
  4. Vergleiche dein Leben nicht mit dem Anderer. Der Vergleich stiehlt dir deine Freude.
  5. Zeit heilt fast alles. Gib dir Zeit.
  6. Denk nicht zu viel. Es ist in Ordnung, wenn du nicht alle Antworten kennst.
  7. Lächle. Du bist nicht zuständig für alle Probleme auf der Welt.

Gedanken zum Jetzt!

Es ist heute!  Wir leben im Heute! Das vergessen wir allzu gerne. Wir sind mit unseren Gedanken in der Vergangenheit oder in der nahen oder weiteren Zukunft. Nur nicht hier und jetzt. Jeden Morgen können wir bewusst entscheiden, wie wir den Tag beginnen wollen. Sage ich mir, "heute wird ein anstrengender Tag", weil dies und jenes sein wird. Oder ich entscheide mich, den Blick positiv auf den kommenden Tag zu richten, nach den positiven Dingen Ausschau zu halten. So wie ich mich fühle, so reagiert meistens - nicht immer mein Umfeld auf mich.

Aber wie oft ergeht es uns, dass wir wieder in die Vergangenheit schweifen, uns an die negativen Situationen erinnern und dadurch bekommen wir schneller wie uns lieb ist ein bedrückendes Gefühl. Warum? Weil diese Lebenseinstellung momentan sehr unserer Gesellschaft entspricht, alles dunkel und trist zu sehen, immer zuerst die Negativseiten zu beleuchten und dann vielleicht nach langen hin und her doch noch etwas positives zu sehen. Es ist doch so, dass den Problemen mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, als den Erfolgen. Dann schweifen wir von der Vergangenheit kurz in das Jetzt aber gleich weiter in die Zukunft, mit der Erkenntnis, das kann ja so nicht gut werden, da kommt noch einiges.....

Wie die Regel Nr. 1 sagt, schließe Frieden mit der Vergangenheit, sie ist vorbei, ob sie schön war oder nicht, es ist vorbei. Warum also nicht die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt, das Heute legen? Wir leben jetzt! Doch wie schwer ist es, die Gedanken immer wieder her zu holen.

Ich liebe den Spruch, lass doch einfach los, dann bist du im Hier und Jetzt. Gut gesagt, lass einfach los, aber wie.....das habe ich mich oft gefragt: Wie lasse ich los?  Oft kamen Ratschläge wie, denk einfach nicht dran, meditiere, dann lernst du loszulassen......Hm?! bei mir funktionierte es nicht......bis zu dem Zeitpunkt als RAPHAEL in mein/unser Leben trat.

Wer ist Raphael? Raphael ist unser Enkel, das Kind von unserer Tochter Denise und ihrem Lebensgefährten Gerald. Bei mir veränderte sich zuerst einiges - unbewusst. Jedes Mal, wenn ich mit der kleinen Familie - Raphael meine Zeit verbrachte, merkte ich erst hinterher, wie es mir gut ging, wie ich im Hier und Jetzt war. 

Wie geht das? Jesus sagte doch auch, "ihr sollt wie die Kinder sein". So ist es auch. Wir müssen uns nur die Kinder anschauen und beobachten, sie sind nur im Hier und Jetzt, für sie gibt es noch keine Vergangenheit und keine Zukunft, nur das Jetzt. Das wurde mir immer mehr bewusst, und so lernte ich das Loslassen. :) Durch ein kleines wunderbares Wesen!

Und so geben wir  mehr Aufmerksamkeit auf das Heute , damit wir sagen können:

Welchen Tag haben wir denn?

Es ist heute!

Das ist mein Lieblingstag!